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Religion auf Elasura

Bis zum Aufkommen des Brigonentums, gab es auf Elasura keine Kirchen die eine bestimmte Religion „verwaltet“ hat. Prinzipiell gab es auch keine wirkliche Religion sondern der Glaube des Volkes war von Ahnengedenken, Aberglauben und Riten geprägt. Selbst die Brigonskirche steckt noch in den Kinderschuhen, aber das Brigonentum breitet sich bereits im gesamten Reich aus.

Glaube Anteil
Ahnenglaube / Aberglaube 67%
Brigonentum 31%
Tula-Kult 1%
Andere >1%

Das Brigonentum

Das Brigonentum ist eine monotheistischen Religion in deren Mittelpunkt Brigon, der einzige wahre Gott steht. Der Ursprung ist heute nicht mehr bekannt ist, aber es ist die erste neue Religion, abseits von Aberglaube und Ahnenverehrung die es schafft sich auf Elasura zu etablieren.

Zwar tauchten die ersten Brigonen bereits vor 150 Jahren auf, aber erst in den letzten 20 Jahren wächst die Glaubensgemeinschaft kontinuierlich an. Den größten Zulauf gab mit der Krönung eines Mitglied des als sehr brigonsgläubig bekannten Hauses Lorien zum neuen Kaiser des Reiches. Im Jahre 377 n.R. nachdem die Kirche eine Wetterkatastrophe als die Strafe Brigons deklarierte und vor weiteren Katastrophen warnte, wenn sich die Menschen nicht dem Glauben an Brigon zuwenden. Viele Gemeine sind seither brigonsgläubig - zumindest sagen sie das.

Mehr über das Brigonentum kann man hier finden → Brigonentum

Der Tula-Kult

Basis des Kultes ist die Geschichte und bewiesene Existenz einer Person mit übernatürlichen Fähigkeiten, welches wo immer sie bisher auftauchte großes Unheil angerichtet hat oder von solchem begleitet wurde.

Über den Kult und dessen Rituale ist so gut wie nichts bekannt, da eingekerkerte Kultisten trotz Folter kaum etwas preis gaben.

Es gibt zwei Ausprägungen das Tula-Kults, wobei der letztere als Gegenpol zum Brigonentum stetig zunimmt.

  • Tula ist eine böse Hexe die Rache nimmt und nur wer ihr folgt wird verschont werden
  • Tula ist das Abbild oder Sendbote Kaligas, einem gefallenen Schemen und Gegenspieler von Brigon

Beide Kulte sind verboten! Wer der zweiten Variante nachkommt, wird der Brigonskirche übergeben, welche die Bestrafung (Ertränken) vornimmt. Die andere Variante wird vom Reich bestraft, meist lebenslanger Kerker.

Mehr über Tula kann man hier finden → Tula

Ahnenglauben

Die Ahnenverehrung ist ein sehr weit, in allen Ständen verbreiteter Kult, bei dem die toten Vorfahren verehrt werden. Die Ahnen stehen dabei immer in direkter familiärer Linie. Ahnenkult steht immer in Verbindung mit einem regelmäßigen Opfer, z.B. einem Trank-, Speise-, Brand- oder Kleidungsopfer. Es soll auch Blut- und Menschenopfer geben. Die Zeremonien sollen das Gefühl verstärken, dass der Ahn mit und bei seinen Nachkommen lebt. Der Tod wird nur als eine Art Schlaf gesehen, aus dem der Mensch wieder erwachen kann. Deshalb gibt es das Ritual, die Seele des Toten herbeizurufen, dem Gegenstände des Alltags und Nahrung angeboten werden. Nur die Seelen der schlechtesten Menschen und jenen die vehement nicht im Sinne der Ahnen leben, stranden nach dem Tod im zwielicht, können von dort nicht mehr weg und auch mehr an- oder herbeigerufen werden. Dies ist die einzige Gemeinsamkeit des Ahnenglaubens mit dem brigonentum.

Ein zentraler Bestandteil des Ahnenglaubens, ist es das Werk und Leben der Ahnen in deren Sinne weiter zu führen. Versagt oder weicht man vom Weg ab, erzürnt das die Ahnen und man muss erneut um deren Schutz bitten. Ein Bauer sieht seine Bestimmung darin so wie seine Vorfahren ein Bauer zu sein, ein Adeliger dessen Ahnen gütig waren wird versuchen selbst so zu sein, ein Bürger dessen Vorfahren zwielichtig waren, sieht denn sinn seines Lebens darin, ebenso zu sein. so akzeptiert jeder seinen stand und seine durch die Ahnen vorgegebene Rolle im Leben. Der Ahnenglaube lässt so wenig Spielraum für persönliche Entfaltung und Weiterentwicklung, was die Brigonskirche auch als Hauptargument gegen den Ahnenglauben und bei der Bekehrung zu ihrem Glauben nutzt und damit auch immer mehr Erfolg hat.

Die familiäre rituelle Ahnenverehrung Hauptbestandteil dieser Religion und ein fest integrierter Teil des Alltags. Viele Familien haben einen Hausaltar, um die Ahnen zu verehren. Die Ahnenverehrung hat eine lange Geschichte und Tradition, die einen großen Einfluss auf die gesamte Gesellschaft hat. Die Gesellschaft wird als ein Bündnis der Verstorbenen und der Lebenden betrachtet, deswegen ist die Ahnenverehrung ein natürlicher Teil des alltäglichen Lebens. Ahnen, die erst relativ kurze Zeit verstorben und noch in persönlicher Erinnerung bei den Lebenden sind, werden persönlich angerufen und häufig im eigenen Garten bestattet, um ihnen möglichst nahe zu sein. Ihnen wird v. a. schützende Vollmacht zugeschrieben, daher auch die Bezeichnung „Schutzahnen“. Ahnen, deren Leben so weit zurückliegt, dass die Nachfahren sich ihrer nicht mehr persönlich erinnern, werden pauschal und anonym angerufen.

Jünger der Leere

Die sehr kleine Glaubensgemeinschaft huldigt die „Dunkle Leere“ und sehnt sich nach dem Ende der Welt. Die Anhänger glauben das sie dadurch zu etwas Höheren aufsteigen. Ihre Anhänger sind meist Gelehrte eher fragwürdiger Wissensgebiete, ohne Lehrstuhl und Sitz in der Akademie der Wissenschaften, welche sich wiederum mit eher einfach gestrickten Menschen umgeben die ihnen dienen. Sie versprechen ihnen eine bessere Zukunft, aber letztlich wollen sie sich nur ein nettes Leben sichern und ihren teils fragwürdigen Forschungen nachgehen.

Aufgrund der Gefahr die von der „Dunklen Leere“ ausgeht, obwohl sie als bezwungen angesehen wird, ist diese Glaubensgemeinschaft verboten und über die Anhänger, gleich ob bekennend oder versteckt, wurde die Reichsacht verhängt.

Mehr über die Dunkle Leere kann man hier finden → Dunkle Leere
elasura/spielwelt/religion.txt · Zuletzt geändert: 2019/06/23 12:12 (Externe Bearbeitung)