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Geschichte der Region Traisen-Mensburg-Ostköhlern

Dieser Artikel beleuchtet die Geschichte der Region des Reiches, auf denen bis ins Jahr 211 nKH die Fürstentümer Traisen-Mensburg und Ostköhlern und seit dem die neue Grafschaft Traisen, Mensburg und Ostköhlern liegen. Für weitere Artikel über die Geschichte Lindlands siehe Geschichte Tarans Reich Lindischen Bodens und Jüngere Geschichte Tarans Reich Lindischen Bodens.

Ca. 250 vKH - Das Volk der Traisen entsteht

Zu einer Zeit, als die nordelmischen Gebiete und das heutige Neu-Thorastil noch den Zwergen von Obaaron gehörten und südlich davon die goldene Heimat noch stark war, siedelt ein Volk in den Marschen und Mooren zwischen den verschiedenen Armen der Traise. Diese Urtraisen waren wahrscheinlich näher mit den Dronachd, als mit den Linden verwandt. Weder die Elfen und Thorastiler im Süden, noch die Zwerge im Norden scherten sich besonders um dieses Volk, das zwischen den beiden Reichen im Niemandsland lebte.

150 vKH - Die Gründung der Grafschaften Traisen und Mensburg als Teil Köhlerns

Als die Zwerge sich ca. 150 vKH in die Berge zurückziehen und Linden in großer Zahl den Elm überqueren, entstehen mehrere Fürstentümer nördlich des Elms, die alle den Herzog von Köhlern als Lehnsherr anerkennen. Lüdegast I. gründet die nahe am Elm gelegene Grafschaft Mensburg und Ulleric der Schlaue, ein Mann aus dem Herzland, macht sich der Legende nach mit ein paar Tricks, die lange vergessen sind, das Volk der Traisen untertan. Diese verehren ihn seither für seine große Gewieftheit und so begründet er das Haus derer von Traisen und damit die gleichnamige Grafschaft, die vom Herzog mit vielen Freiheiten ausgestattet wird. Im Gegenzug verpflichten sich die Traisen, Köhlern nach Süden gegen die goldene Heimat (das heutige Ostköhlern) zu verteidigen. Mansen und Pahlstein, die beiden größten Siedlungen Traisens, erhalten das köhlersche Stadtrecht, gelten fortan als Städte und wachsen deutlich an. Auch Traisemünde und drei Jahre später Densfurt werden gegründet.

134 vKH - Die Markgrafschaft Südköhlern entsteht

Nachdem ein Bündnis vieler lindischen Fürsten im ersten lindisch-thorastilischen Krieg das heutige Ostköhlern von der goldenen Heimat erobert hatte, erklärt der Herzog von Köhlern es zur „Markgrafschaft Südköhlern“ und belehnt seinen Marschall Sigismund von Leithe damit. Die meisten Bundesgenossen Köhlerns sind empört, dass dieses den Gewinn nicht teilt und verlassen die Allianz, teilweise kommt es sogar zu Kämpfen innerhalb der lindischen Streitmacht, was zum Ende des Kriegs gegen Thorastil führt.

130 - 115 vKH - Abschottung gegen die Herzlandunruhen

Während die Plage in dieser Zeit besonders schlimm wütet und das Herzland ins bodenlose Chaos wirft, blockieren Südköhlern und Mensburg alle Übergänge über den Elm nach Kräften. So gelingt es, dass die rechtselmischen Fürstentümer in dieser Zeit nicht so schlimm betroffen werden, wie das Herzland.

108 vKH - Unabhängige Fürstentümer entstehen

Nach der Niederlage Köhlerns im zweiten lindisch-thorastilischen Krieg und dem Verlust des damaligen Ostköhlerns (die heutige Westhälfte von Neu-Thorastil) können sowohl Traisen, als auch Südköhlern den Vormarsch der Thorastiler stoppen. Weite Teile der heutigen Ostgrenzen des Reiches entstehen. In ganz Köhlern wird die Schwäche des Herzogs ausgenutzt und Köhlern verliert einen Großteil seiner halleländischen Besitzungen, woraufhin sich auch die Grafschaft Traisen, die (nunmehrige) Landgrafschaft Mensburg und die Markgrafschaft Südköhlern als Markgrafschaft Leithe von Köhlern lossagen. Durch eine strategische Hochzeit erlangt der Graf von Traisen auch einen Streifen Land am linken Elmufer, den er seiner Grafschaft als Exklave angliedert.

107 - 102 vKH - Mensburg als Gegner der hunnbaldschen Reichseinigung

Während der hunnbaldschen Einigungsriege tritt Lüdegast II. von Mensburg als Hunnbalds überzeugtester Gegner auf, der all die Fürstentümer, die unabhängig werden wollen, um sich sammelt, so auch Leithe und Traisen. Als Lüdegast Hunnbald in der berühmten Schlacht bei den Elmfurten unterliegt und das Knie beugt, zeigt sich Hunnbald gnädig und bestraft keines der Häuser, die sich gegen ihn gewandt hatten.

80-60 nKH - Köhlern erstarkt wieder, Vortraisen geht verloren, Ostköhlern wird wieder Teil Köhlerns

In den 25 Jahren seit dem zweiten lindisch-thorastilischen Krieg ist es den Herzogen von Köhlern gelungen, viele verlorene Gebiete wieder zurück zu erlangen. 80 vKH greift Köhlern die traisische Exklave im Herzland an. Alleras von Traisen, der zu dieser Zeit als Graf herrscht, erkennt, dass er ein Stück Land, das so weit von seinem Stammsitz entfernt ist, nicht halten kann und übergibt es dem Herzog kampflos. Dieser gründet dort die Grafschaft Vortraisen als Teil Köhlerns. Bis 60 vKH ist Köhlern wieder das mächtigste lindische Fürstentum. Von seinem linkselmischen Gebiet ganz im Südosten des Reiches (dem heutigen Hemmerswalde) überzwingt ein junger Ritter namens Giselher von Wendesloh im Auftrag des Herzogs von Köhlern den Übertritt über den Elm gegen den Widerstand der Markgrafen von Leithe. Dieser ergibt sich und das Haus Wendesloh wird mit der nunmher als Teil Köhlerns gegründeten Markgrafschaft Ostköhlern belehnt. Das Haus Leithe aber wird mit Respekt behandelt und mit einem großen Stück Land belehnt, das sie fortan als Freiherren von Leithe beherrschen. Giselher will nun auch Traisen angreifen, allerdings interveniert der Kaiser Leif von Wartbergen und schafft es, den Herzog von Köhlern von einem Angriff abzubringen. Dem alten Alleras, der immer noch Graf von Traisen ist, ringt er dafür die Zusage ab, im nächsten Krieg des Kaisers die Hauptmacht zu stellen.

48-46 vKH - der dritte lindisch-thorastilische Krieg und das Ende der Grafschaft Traisen

Als der nunmehrige Kaiser Volkmar im Sommer 48 vKH gemeinsam mit dem Herzog von Köhlern Thorastil angreift, fordert er Alleras' Sohn Arnold, der seit dessen Tod Graf von Traisen ist, auf, den dritten Teil der Streitmacht zu stellen. Dieser sagt zu, leistet den versprochenen Entsatz aber nicht. Auch als der Kaiser im nächsten Frühling zur Entscheidungsschlacht ruft, kommen aus Traisen nur leere Worte, woraufhin der Feldzug verloren geht und Kaiser Volkmar zu Tode kommt. Teile des Reiches und vor allem der Herzog von Köhlern geben Arnold von Traisen die Schuld an der Niederlage und der Reichstag entscheidet die Auflösung der Grafschaft Traisen und verhängt die Reichsacht über Arnold. Dieser versucht nach Thorastil zu fliehen, wird dort aber abgewiesen und in Ostköhlern gefasst und gehängt. Köhlersche Truppen aus Ostköhlern beginnen damit, die Grafschaft Traisen zu besetzen, die traisischen Häuser setzen sich nach der Flucht des Grafen kaum zur Wehr. Der Reichstag aber legt fest, dass nur die Südhälfte Traisens Köhlern zugesprochen wird und der nördliche Teil wird Teil der Landgrafschaft Mensburg. Dessen derzeitiger Graf Lüdegast IV. ist ein bekennender Gegner des Herzogs von Köhlern und benennt diesem zum Trotz und Arnold gedenkend sein Fürstentum in Traisen-Mensburg um. Während die alte, traisische Adelsordnung (einander gleichberechtigte Freiherren unterstehen alleine dem Grafen) in Traisen-Mensburg beibehalten wird, fasst der Markgraf von Ostköhlern die traisischen Lehen zu den drei Lehen Hohenstelze, Egonskron und Brefeld zusammen. Die traisischen Stände in Ostköhlern sind empört und planen den Aufstand, die durch die Entscheidung begünstigten drei Häuser aber stellen sich auf die Seite des Markgrafen, wodurch die alte traisische Adelsordnung in Ostköhlern ihr Ende findet.

91 nKH - Waldköhlern wird Teil von Traisen-Mensburg, Ostköhlern wird Reichslehen

Nach zwei Jahren Bürgerkrieg zerfällt das Kurfürstentum Köhlern endgültig. Die Markgrafschaft Ostköhlern wird vom Reichstag als eigenes Reichslehen anerkannt, Haus Wendesloh erhält so einen Sitz im Reichstag. Waldköhlern, eine nur sehr spärlich besiedelte Region an der Nordgrenze des Reiches fällt teilweise an Traisen-Mensburg.

94 nKH - Krieg zwischen Traisen-Mensburg und Fleuen

Das Kurfürstentum Fleuen, das in dieser Zeit über weite Teile des Hallelands herrscht, nutzt den Untergang Köhlerns aus und erobert weite Ländereien nördlich des Elms. In seiner Gier lässt Harolf von Rettelbach, Kurfürst von Fleuen auch die reichen Gebiete Alt-Mensburgs angreifen. Lüdegast XIII. stellt sich ihm in mehreren Schlachten, ist den fleuischen Truppen allerdings unterlegen. Dann aber bricht die Eulenbruch-Rebellion in Alt-Fleuen los und Harolf und Lüdegast schließen Frieden.

112 - 113 nKH - Hanno der Irre und Roderich der Sieger

Im Jahr 112 nKH sitzt Hanno von Traisen in Burg Traisen. Er entstammt einer Nebenlinie der alten Grafen von Traisen, die die gräfliche Burg nach der Hinrichtung Arnolds übernommen haben. Hanno gilt als vollkommen unberechenbar und äußerst grausam, weswegen man ihn auch „den Irren“ nennt. 112 nK erklärt er sich zum Landgraf von Traisen-Mensburg und setzt den Bruder des eigentlichen Landgrafen Lüdegast XIII. fest, während dieser auf der Durchreise durch Hannos Land ist. Als Lüdegast Hannos Erklärung als verrückt erklärt und ihn öffentlich verspotten lässt, sendet dieser ihm den Kopf seines Bruders. Daraufhin schwört Lüdegast Hanno Rache und verspricht dem, der ihm seinen Kopf bringen würde, die Burg Traisen und alle zugehörigen Ländereien. Hanno währenddessen versucht, den alten, traisischen Geist zu beschwören und ruft alle traisischen Häuser auf, ihm Heerfahrt zu leisten. Dem kommen aber nur die Häuse Hohenzieritz und Klempenöw nach, die anderen wollen dem Irren nicht folgen und bekennen sich zu Lüdegast. Während nahezu alle Lehen im Land Heerfahrt abhalten, schleicht Roderich von Rotschür, ein fahrender Ritter, den niemand kennt, ins Lager von Hannos Heer. Wie es ihm gelang, das zu bewerkstelligen, ist nicht überliefert, aber am nächsten Tag marschiert Hannos Heer geschlossen hinter Roderich zu Hannos Burg zurück und setzt diesen fest. Hanno der Irre wird noch am gleichen Tag von seinem eigenen Bergfried zu Tode gestürzt, gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen. Damit endet das Haus derer von Traisen endgültig. Den vom Sturz völlig zerschundenen Körper Hannos schickt Roderich nach Densfurt. Nach einem kurzen Winter greifen die beiden Häuser Hohenzieritz und Klempenöw gemeinsam Burg Traisen an. Roderich führt selbst mitten in der Nacht einen Ausfall auf die Lager der Angreifer an und kann sie vernichtend schlagen. Seine Feinde ziehen sich auf ihre Burgen zurück und bieten ihm Frieden an, er aber erobert zuerst Hohenzieritz, dann Burg Stettin (ignorierend, dass Haus Stettin ihn gar nicht angegriffen hatte) und schließlich Klempenöw. Von allen drei Häusern nimmt er sämtliche Kinder als Geiseln, dann zwingt er sie, ihrem Freiherrentitel abzuschwören und sich ihm zu Lehnstreue zu verpflichten. Aus Angst um ihre Kinder folgen ihm alle drei Familien. Die restlichen traisischen Häuser murren, da so auch hier die alte traisische Adelsordnung teilweise ausgehebelt wird, aber niemand wagt es, Roderich, den man nur mehr „den Sieger“ nennt, anzugreifen. Im Herbst 113 nKH marschiert Roderich mit einem Heer, das er aus allen vier Lehen zusammenzieht nach Alt-Mensburg. Lüdegast lädt ihn alleine in seine Burg, wo die beiden verhandeln. Rodericht erhält schließlich Burg Traisen als Freiherr, außerdem erkennt Lüdegast sein Recht an, Hohenzieritz, Klempenöw und Stettin als Lehnsherr vorzustehen. Sowohl die traisischen, als auch die alt-mensburgischen Stände sind unglücklich mit dem Emporkömmling, aber es bleibt bei Beschwerden hinter vorgehaltener Hand.

162 nkH - Ein Held aus Ostköhlern

Im Krieg der Elbenteufel macht sich ein junger, traisischer Ritter namens Arnulf von Wilbertingen einen Namen. Angeblich rettet er den beiden Brüdern des Kaisers mit einer beherzten Heldentat das Leben und bewahrt ein kleines Kloster vor der Plünderung durch die Elbenteufel. Das ganze Reich feiert ihn und ein paar Jahre lang gastiert er auf allen großen Turnieren und gewinnt viele davon.

207 nKH - Schwere Fehde in Ostköhlern

Im Jahr 207 nKH kommt es zu einer folgenschweren Fehde im südlichen Ostköhlern. Nach einem misslungenen Einsatz der Landeswehr gegen Dronachdräuber im Blutforst spottet Alanhard von Gutenstein-Tuckesburg, Herr von Burg Mirow und Schwiegersohn des reichen Baron Werner von Tuckesburg, öffentlich über Freiherr Siegerich von Leithe, den mächtigen Marschall der ostköhlerner Landeswehr und wirft ihm vor, selbst ein traisischer Torfstecher könnte die Truppe besser anführen, als er. Freiherr Siegerich fordert daraufhin ein Duell mit dem viel jüngeren Alanhard und schickt ein so lautendes Schreiben an dessen Lehnsherren und Schwiegervater, Werner von Tuckesburg. Dieser aber lehnt ab und lässt verkünden, dass Leithe seinerseits Glück habe, nicht zur Rechenschaft gezogen zu werden, für den verpatzten Einsatz der Landeswehr. Daraufhin erklärt Freiherr Siegerich von Leithe der gesamten Familie Tuckesburg die Fehde. Entgegen der Erwartungen des Volkes nutzt er seinen Rang als Marschall der Landeswehr nicht für die Fehde, sondern lässt in seinem eigenen Land Heerschau abhalten. Im Sommer kommt es bei der Schwarzbachbrücke vor der Tuckesburg zur Schlacht. Beide Seiten stecken herbe Verluste ein und keine kann einen strategischen Sieg einfahren und so zieht sich Freiherr Siegerich wieder zurück. Eberhard von Tuckesburg aber, Werners Sohn, der Tuckesburgs Streitmacht anführt, setzt Siegerich nach und in einem wilden Rückzugsgefecht werden Siegerichs beide ältesten Söhne, Siegfrid und Siegerast erschlagen. Freiherr Siegerich zieht sich nach Leithe zurück und befiehlt nun auch seinen Lehnsleuten, Heerschau abzuhalten. Er selbst zieht so große Mengen an Bauern ein, dass das Volk schon Angst hat, die Herbsternte könnte gefährdet werden. Auch der Appell des Markgrafen Bernfried von Wendesloh verhallt ungehört. Unter der Führung von Siegerichs jüngsten Sohnes Sigurd vereinigt sich sein Heer mit denen seiner Lehnsherren Stolpe und Schwerinsburg. Den Schwarzbach überquert es diesmal schon am Feindwasser und nähert sich der Tuckesburg nun von Süden über Land. Das Heer vor der Tuckesburg ist zahlenmäßig weit unterlegen, der Entsatz aus Neetzow verspätet sich. Im ausgehenden November kommt es zur Schlacht vor der Tuckesburg, bei der Haus Tuckesburg vernichtend geschlagen wird. Werner von Tuckesburg und Alanhard von Gutenstein-Tuckesburg werden von Sigurd von Leithe persönlich erschlagen, Siegerichs Bastardsohn Siegbert erschlägt Eberhard von Tuckesburg. Burg Tuckesburg öffnet die Tore um die vollkommene Niederlage einzugestehen, Sigurd aber lässt sie erstürmen, wobei die Frau (eine geborene Sonnfels) und die Kinder Eberhards, sowie die alte Baronin (eine geborene Rotschür) ebenfalls getötet werden. Währenddessen aber reitet Siegerich von Leithe persönlich nach Mirow, um dort auch noch Hemma von Tuckesburg, die Frau von Alanhard, und ihre Kinder zu erschlagen. Nur Stunden nach ihm kommt auch der alte Markgraf Bernfried an, für die Tuckesburgs aber zu spät. Siegerich beruft sich auf sein heiliges Recht zur Fehde und der Markgraf lässt ihn unbescholten, wenn auch betrübt. Die Fehde endet damit, dass Soldaten aus Leithe Tuckesburg und Mirow besetzen. Die Herren von Neetzow, Kalkhorst und Ravensburg, die Vasallen derer von Tuckesburg gewesen waren, verweigern Leithe die Treue, greifen ihn aber auch nicht an. Die Zukunft der Baronie Tuckesburg bleibt ungewiss

210-211 nKH - Die Elmstein-Rebellion in Traisen

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Die grün strichlierte Linie zeigt die Grenzen der alten Grafschaft Traisen

März 210 nKH

Über Nacht werden zwischen Hohenzieritz und Aurolzmünster Grenzsteine an der alten Grenze zwischen Mensburg und Traisen aufgestellt. Büttel aus Aurolzmünster wollen diese entfernen, werden dabei aber von Unbekannten erschlagen. Der Vorfall wiederholt sich, diesmal gelangt eine Nachricht nach Aurolzmünster, in der ein gewisser Bernhard Elmstein erklärt, dass das traisische Volk sich erheben würde, um zum alten Glanz zurückzukehren. Landgraf Lüdegast schickt 50 Mann der Landeswehr nach Nordwesten, um dort für Ruhe zu sorgen. Außerdem lässt er weitere Kontingente der Landeswehr zusammenziehen.

April 210 nKH

Elmstein und seine Männer erklären Mansen zu ihrem Sitz. Teile der Stadtwache laufen über, es kommt zu Unruhen, nach zwei Tagen ist die Stadt in Elmsteins Gewalt. Elmstein ruft den traisischen Adel auf, sich der Rebellion anzuschließen. Die Männer, die Lüdegast ausgesandt hat, werden auf der Straße vor Mansen des Nachts überfallen und bis auf den letzten Mann erschlagen. Lüdegast zürnt und marschiert selbst mit 1500 Mann nach Traisen. Als erster von allen Herren Traisens lässt Roder von Rotschür Heerschau abhalten und sammelt eine kleine Streitmacht vor Burg Traisen.

Mai 210 nKH

Lüdegasts Streitmacht durchquert das Land der Rotschürs. Diese Rotschür aber hält ihn nicht auf und lässt ihn passieren. In Pahlstein haben sich einige der Häuser Traisens zu einem Kongress eingefunden. Dieser debattiert die Situation, erteilt Elmstein und seiner Rebellion aber eine Absage. Mitte des Monats erreicht Lüdegast Mansen und lässt verkünden, dass er dieses in drei Tagen angreifen würde, sollte Elmstein nicht ausgeliefert werden. Das Ultimatum verstreicht, allerdings nutzt Gerold von Sonnfels, ein Freiherr dessen Burg nahe Mansen liegt, die Zeit und führt eine kleine Truppe herbei. Lüdegast ist ihm zwar weit überlegen, will aber noch keinen Konflikt mit dem traisischen Adel und greift Mansen nicht an. In der folgenden Nacht plant ELmstein einen Überraschungsangriff auf Lüdegasts Lager, dieser ist aber gewarnt und kann Elmstein in die Flucht schlagen. Lüdegast verfolgt Elmstein durch die Mansenfurt nach Norden und vermutet ihn in einem Dorf namens Apptehude. Rasend vor Zorn lässt er das Dorf dem Erdboden gleichmachen. Viele Dorfbewohner kommen zu Tode, Elmstein und seine Rebellen können aber entkommen.

Juni 210 nKH

Die Nachrichten aus Apptehude ändern die Meinung der traisischen Stände, die sich in immer noch in Pahlstein aufhalten. Sie gründen den „Bund traisischer Freiherrenschaft“. In ihrer Gründungsakte erklären sie die vollständige Wiedereinführung der alten, traisischen Adelsordnung, wonach alle traisischen Burgherren im Rang eines Freiherren einander ebenbürtig sind und nur dem Fürsten unterstehen. Die Häuser Brefeld und Egonskron verzichten auf ihre Lehnsrechte gegenüber den anderen Häusern, Haus Hohenstelze mit seinen Lehnsmännern Lehsen und Weitin weigert sich und die drei ziehen sich vom Kongress zurück. Haus Rotschür, das in Traisen-Mensburg den Häusern Hohenzieritz, Klempenöw und Stettin vorsteht, ist nicht anwesend und wird per Schreiben aufgefordert, ebenfalls auf seine Vorrechte zu verzichten und gemeinsam mit seinen noch-Lehnsmännern dem Bund beizutreten. Der Bund setzt sogleich Forderungsschreiben an die Markgräfin von Ostköhlern und den Landgrafen von Traisen-Mensburg auf. Erst wollen sie nur die Anerkennung der wiederhergestellten Adelsordnung, die Errichtung einer eigenen, traisischen Landeswehr und die Vertretung der traisischen Stände im Tennswälder Rat und dem barönlichen Landtag fordern, Arnulf von Wilbertingen aber, der traisische Volksheld und Wortführer im Kongress, setzt sich durch und schließlich fordert der Bund die Loslösung Traisens von Ostköhlern und Mensburg und die Errichtung einer eigenen Grafschaft Traisen nach altem Vorbild. Sollte sich kein Erbe der - seit langem als erloschen geltenden - Linie derer von Traisen auftun, wollen die Freiherren den Grafen aus ihren Reihen wählen, sobald die Rebellion erfolgreich abgeschlossen ist. Die Gründungsmitglieder des Bundes sind die Häuser Egonskron, Wilbertingen, Wredehagen, Galenbeck, Brefeld und Pantekau aus Ostköhlern und Rügenwald und Wolgast aus Traisen-Mensburg. Die Häuser Hohenstelze, Lehsen und Weitin haben die Versammlung bereits verlassen, Haus Stargard ist zwar bis zum Schluss anwesend, tritt dem Bund aber nicht bei. Die restlichen traisischen Häuser aus Traisen-Mensburg sind nicht anwesend, ebenson die Häuser Bullenturm, Wittenbrunn und Ravensburg, die zwar als traisisch gelten, aber Lehnsmänner von ostköhlerschen Häusern sind. In Tennswald wird das Schreiben von der Markgräfin ignoriert, obwohl die beiden verbliebenen Mitglieder des Tennswalder Rates, Siegerich von Leithe und Ewald von Hemmerswalde darauf drängen, zu handeln. Lüdegast hingegen erhält das Schreiben in seinem Lager in der Nähe von Mansen bricht in solchen Zorn aus, dass er sofort den Angriff auf die Stadt befieht. Gerold von Sonnfels, der immer noch mit seinem kleinen, schnell ausgehobenen Heer nahe der Stadt steht, stellt Lüdegast vor den Toren zur Schlacht, verliert diese „erste Mansenschlacht“ aber und zieht sich ins Moor zurück. Weitere 500 Mann Landeswehr, die Lüdegasts Kanzler in Densfurt zusammengezogen hat, machen sich auf die Reise nach Traisen.

Juli 210 nKH

Das zweite Heer wird auf der Reise nach Mansen mehrmals von Elmsteins Männern angegriffen und erreich die Stadt nur unter großen Verlusten. Lüdegast lässt währenddessen alle Stadtbüttel, die Elmstein unterstützt haben, hinrichten und rekrutiert Soldaten aus der Stadtbevölkerung. Elmstein und seine Männer ziehen sich ins Jammertal zurück, Lüdegast bringt dies in Erfahrung und nimmt mit dem Großteil seiner Truppe die Verfolgung auf. Gerold von Sonnfels reitet gemeinsam mit Etzel von Löcknitz nach Pahlstein und die beiden Häuser werden Teil des Bundes. Dieser zieht unter der Führung von Arnulf von Wilbertingen rasch eine Streitmacht vor Pahlstein zusammen.

August 210 nKH

Lüdegast jagt Elmsteins und seine Männer im Jammertal, schafft es aber nicht, sie zu einer Schlacht zu stellen. Das Haus Strelitz lässt Lüdegast aus Angst vor Vergeltung gewähren, auch als dieser beginnt, mehrere Dörfer niederzumachen, in denen er Rebellen vermutet. Schließlich bläst Lüdegast zum Rückzug. Einsetzender Regen macht das Fortkommen im ihm unbekannten Moor schwierig und Elmstein will dies ausnutzen und lässt seine Männer die Nachhut des Landgrafen angreifen. Der Rüclkzug droht in Chaos auszubrechen und zu einer furchtbaren Niederlage zu werden, Lüdegast aber lässt seine wenigen Ritter absitzen und übernimmt persönlich mit ihnen das Halten der Nachhut. Die Rebellen schaffen es nicht, die gut gerüsteten und mit dem Mut der Verzweiflung kämpfenden Ritter zu überwaltigen. Lüdegasts Truppe gelingt der Rückzug aus dem Jammertal, Elmstein verliert unzählige Männer. Lüdegasts heldenhafter Einsatz verschafft ihm großen Respekt und Zuneigung unter seinen Männern. Das Haus Strelitz schließt sich schließlich, durch die Untaten Lüdegasts an seinem Volk bei der Suche nach den Rebellen motiviert, dem Bund an. Zurück in Mansen steht Lüdegast vor der Stadt erneut Sonnfels gegenüber, der gemeinsam mit Wilbertingen aus Pahlstein zurückgeeilt ist. Es kommt zur zweiten Mansenschlacht in der Lüdegast sich Wilbertingen, Sonnfels und Elmstein gegenübersieht. Wilbertingen konnte in der kurzen Zeit aber nur wenige Männer aufstellen und Elmsteins Männer sind nach dem Desaster im Jammertal in schlechter Verfassung. Lüdegasts Truppe hingehen ist hoch motiviert und so gelingt es dem Landgrafen, das feindliche Heer trotz sehr hoher eigener Verluste zu zerschlagen. Sonnfels zieht sich abermals ins Moor zurück, Elmsteins Männer und Wilbertingen fliehen auf der Straße nach Osten. Während Haus Rotschür auf Burg Traisen immer noch keine Antwort an den Bund gesandt hat, schließt sich dessen untergebene Familie Hohenzieritz diesem an. Rotschür aber lässt Hohenzieritz umstellen, ehe dieses Heerschau halten konnte und zwingt es, den Bund wieder zu verlassen.

September 210 nKH

Lüdegast wagt es nicht, schon wieder in ein Moor zu ziehen und verfolgt stattdessen Elmstein und Wilbertingen in den Osten. Er geht davon aus, dass diese Zuflucht in Burg Löcknitz suchen wollen und beschließt, diese anzugreifen und dazu zu zwingen, aus dem Bund auszutreten. Bei Ückemünde durchquert er die Traise, bereit, einem Angriff zu trotzen. Ehretaran von Ückemünde aber, der eine Tochter in Alt-Mensburg verheiratet hat, stellt sich Lüdegast nicht in den Weg. Elmstein versucht währenddessen, neue Männer für seine Rebellion zu gewinnen. Dabei kommt es zu mehreren Gräueln, bei denen ganze Dörfer mit Gewalt gezwungen werden, sich Elmstein anzuschließen und ansonsten getötet werden. Im traisischen Herbstregen kommt Lüdegast nur langsam voran, außerdem sind bei der Durchquerung der Traise etlich Vorräte durch Unfälle verloren gegangen. Elmstein beginnt, Dörfer auf Lüdegasts Weg zu räumen und zerstört Ernten, damit Lüdegast sich nicht versorgen kann. Das Volk wehrt sich gegen die Rebellen, Elmstein lässt sie aber brutal niederschlagen. Als Lüdegast Löcknitz erreicht, sieht er sich außer Stande, dieses zu belagern und kehrt nach Mansen um. Währenddessen kommt es auf Burg Glewe zu einem Treffen zwischen Arnulf von Wilbertingen und Bernhard Elmstein, die beide dort sind, um das Haus Glewe zu überzeugen, sich der Rebellion anzuschließen. Wilbertingen macht Elmstein schwere Vorwürfe wegen der Gräuel, die dieser um Ückemünde und Löcknitz an der Bevölkerung verübt hat und nennt ihn gleich übel wie Landgraf Lüdegast. Es kommt zum Duell der beiden und auch wenn Wilbertingen einst ein gefeierter Held war, unterliegt er dem 40 Jahre jüngeren Elmstein und stirbt. Archibald von Glewe lässt Elmstein aus seiner Burg werfen und überstellt Wilbertingens Leichnam mit allen Ehren und seiner Zusicherung, dem Bund beizutreten, nach Pahlstein. Elmstein verlässt den Norden daraufhin und beginnt mit seinen Männern unweit von Wittenbronn im Freiherrentum Leithe DÖrfer zu plündern bzw. „Mittel für die Rebellion einzuziehen“, wie er es nennt.

Oktober 210 nKH

Siegerich von Leithe, Marschall der ostköhlerschen Landeswehr, führt diese auf der Jagd nach Elmstein und seinen Männern in den Norden. Dies ist das erste mal, dass östköhlerner Truppen in der Elmstein-Rebellion kämpfen. Haus Hohenstelze lässt an Leithe ausrichten, dass weder es selbst, noch seine Lehnsmänner Haus Lehsen und Haus Weitin an der Rebllion beteiligt seien und fordert Leithe auf, umzukehren, dieser aber marschiert unbeirrt weiter auf Burg Weitin. Lehsen schickt Männer, um Weitin bei der Verteidigung zu unterstützen, dieses aber verschließt die Tore und will sich nicht einmischen. Siegerich marschiert jedoch in einem geschickten Manöver an Burg Weitin vorbei und auf Burg Hohenstelze zu, wo er Elmstein vermutet. Hohenstelze liegt nun verwundbar dar, das Lehsener Heer steht weit im Süden vor Weitin und Weitin selbst hat keines zusammengezogen. Hohenstelze bereitet sich auf eine verlustreiche Belagerung vor, aber ehe Siegerich die Burg angreifen kann, erscheint unerwartet Arnulf von Wilbertingens Tochter Franka mit dem in Wilbertingen von ihrem Vater zusammengezogenen Heer in Siegerichs Flanke und schlägt die ostköhlerner Landeswehr in die Flucht. Freiherr Siegerich von Leithe zieht sich daraufhin in sein Freiherrentum zurück. Zusätzlich zu der Schmach der Niederlage wird er nun auch öffentlich gescholten, die Landeswehr gegen den Wunsch der Markgräfin in den Kampf geführt zu haben. Als Reaktion darauf ruft er sein ganzes Lehen zur Heerschau. Franka hingehen wird von der ganzen Rebellion als Heldin und würdige Tochter ihres großen Vaters gefeiert. Sie wird führendes Mitglied des Bundes, zusätzlich treten diesem jetzt auch Haus Hohenstelze und Haus Lehsen bei. Der Bund hat nun bereits eine beträchtliche Streitmacht zusammengezogen und marschiert nach Norden.

November 210 nKH

Die Armee des traisischen Adels sammelt sich bei Sonnfels um Lüdegast in Mansen anzugreifen. Diesem gelingt es, Gerold von Sonnfels und Franka von Wilbertingen mit einer kleinen Vorhut vom Hauptheer fortzulocken und sie im Dorf Rammingen nahe Mansen einzukesseln. Fast gelingt es ihm auch, die beiden festzusetzen, im letzten Augenblick allerdings trifft das traisische Hauptheer als Entsatz ein und Lüdegast zieht sich nach Mansen zurück. Das traisische Heer ist Lüdegasts Truppe, die nach mehreren Monaten Krieg stark geschrumpft ist, um ein Mehrfaches überlegen und die Anführer rechnen damit, dass dieser sich in Mansen verschanzen und auf einen strengen, eine Belagerung erschwerenden Winter hoffen würde. Lüdegast aber will die Stadtbevölkerung schonen und stellt sich vor der Stadt der dritten Mansenschlacht. Die Reste von Lüdegasts Armee werden von der traisischen Streitmacht niedergemacht, Lüdegast aber kann entkommen und reitet zurück nach Mensburg.

Dezember 210 nKH

Der Bund lässt nun in allen zugehörigen Burgen Heerschau abhalten und beginnt mit dem Aufbau einer großen Streitmacht. Lüdegast hingegen zögert noch, ganz Alt-Mensburg zu den Fahnen zu rufen, nur seine eigene Burg sowie seine direkten Vasallen Wildenstein, Breitenbruck und Dietach haben Truppen zusammengezogen. Der Alt-Mensburger Adel spricht hinter vorgehaltener Hand davon, dass Lüdegast nach dem durchkämpften Sommer und Herbst nun müde und feige geworden sei. Auch in Ostköhlern rufen einige Häuser zu den Fahnen, wobei Markgräfin Hella nach wie vor zu allem schweigt und keine Stellung bezieht. Elmstein lässt die Nachricht verbreiten, dass der Bund die traisische Rebellion nicht mehr vertreten würde, sondern nur er und seine Männer alleine. Weiters verkündet er, dass er keine Grafschaft Traisen innerhalb des Reiches anstrebe, sondern sein Ziel eine unabhängige Republik Traisen sei, in der das Volk und nicht der faule Adel herrschen würde. Im ganzen Reich wird man unruhig. Traisen als Grenzregion zu Thorastil in solch chaotischen Zuständen zu sehen, macht viele Würdenträger in Burgten und Bärenfels nervös. Im Reichstag fordert man eine schnelle Lösung des Konflikts und droht für das Ausbleiben einer solchen mit Intervention.

Jänner 211 nKH

Briefe erreichen den Landgrafen, den Bund und weitere Würdenträger, wonach die Markgräfin für Anfang März zu einem letzten, diplomatischen Treffen lädt, um eine friedliche Lösung zu finden. Sowohl der Bund, als auch Lüdegast kündigen ihr Kommen an. Letzterer lässt in Alt-Mensburg bekannt machen, dass er dies als letzte Chance auf Frieden ansehen und im Falle eines Scheiterns ganz Alt-Mensburg zu den Fahnen rufen würde.

Hier endet die Vorgeschichte zu „Kein schöner Land“, dessen Inhalt oben beschriebenes Treffen ist. Alles, was ab hier folgt, ist das Ergebnis des ersten Durchgangs von „Kein schöner Land“ und hat auf alle folgenden Durchgänge keinen Einfluss. Das Ergebnis ist vollkommen frei durch die Handlungen der teilnehmenden SpielerInnen zustande gekommen und wird sich von Durchgang zu Durchgang stark unterscheiden, trotzdem, wer vollkommen unvoreingenommen ins Spiel gehen möchte, sollte ab hier nicht mehr weiterlesen.

Mär 211 nKHz

Markgräfin Hella und Landgraf Lüdegast einigen sich mit Vertretern der Rebellen darauf, dass es von nun an eine eigene, traisische Grafschaft unter der Herrschaft von Amelinde von Fehrbug geben soll. Da die neue Gräfin ihren Sitz aber nicht nach Traisen verlegen möchte, wird sie von Franke von Wilbertingen als Truchsess vertreten.

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lindland/geschichte/geschichte_der_region_traisen-mensburg-ostkoehlern.txt · Zuletzt geändert: 2020/08/29 19:32 (Externe Bearbeitung)