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Kurfürstentum Lichtholz (historisch)

Lichtholz war eines der 48 Landesfürstentümer (=Reichslehen) in Tarans Reich Lindischen Bodens, außerdem eines der sechs Kurfürstentümer, wenn nicht ausdrücklich anders erwähnt gilt also alles im dortigen Artikel erwähnte auch für das Kurfürstentum Lichtholz. Es lag ganz im Norden des Reiches und war das jüngste Kurfürstentum. Die Landschaft ist vor allem im Norden von Bergketten und engen Tälern bestimmt. Lichtholz lebt großteils vom (Salz)bergbau und dem Handel mit den Zwergen im Norden. Größere Städte gibt es nicht, der Kurfürst sitzt in Karburg. Besonders an Lichtholz ist, dass sich die Kurfürsten stets Hofzauberer hielten, obwohl Magie im Reich als böse gilt, verwunderlich ist dies obendrein, da die Bevölkerung über 100 Jahre von bösen Hexern beherrscht wurde und diese nur in einem langen blutigen Krieg besiegt werden konnten. Im Volk geht immer noch die Sage um, dass ein geheimnisvoller Zirkel von überall und nirgendwo dem damaligen Fürsten geholfen hat. Seit dem Tod von Gerfried von Hohenburg, einem im Volk als recht konservativ bekannten, jedoch sehr beliebten Regenten und dem um seine Nachfolge ausgelösten Bürgerkrieg, kommt das Land nicht mehr zur Ruhe. Ende des Jahres 211 nKH wurde das Fürstentum aufgelöst und gemeinsam mit dem ehemaligen Kurfürstentum Hochfleuen zum Vizeerzherzogtum Nordlindland vereinigt. Auch wenn der Kaiser beteuert, dass dies nur vorübergehend und bis zur Inthronisierung eines neuen Kurfürsten so sein soll, führt dies seitdem zu lauter Kritik im ganzen Reich. In den letzten Jahren hört man immer weniger aus Lichtholz und Schauergeschichten machen die Runde, wonach die finsteren Hexer zurückgekehrt sein könnten.

Kurfürstentum Lichtholz


Landesflagge


Herrscherwappen (der letzten Kurfürsten bis 211nKH)

Allgemeines
Staatsform Feudales Landesfürstentum in Tarans Reich Lindischen Bodens
Oberhaupt Das alte Kurfürstentum ist derzeit vakant. Dem Vizeerzherzogtum Nordlindland steht Baron Ferdinand von Deipnitz vor, den lichtholzer Teil verwaltet Loghar von Brunn als Truchsess
Hauptstadt Karburg
Fläche ca. 63.000 km²
Gesetzgebung Im alten Kurfürstentum der Kurfürst, teilweise an reichstägliche und kaiserliche Erlässe gebunden, derzeit der Truchsess und der Vizeerzherzog, allerdings nur dem Namen nach, da es kein funktionierendes Staatswesen mehr gibt.
Religion Sechs-Götter-Glaube lindischer Prägung, Taran wird als Hauptgott verehrt
Reichtum Immer schon eines der ärmeren Fürstentümer im lindischen Vergleich, seit dem Bürgerkrieg und dem darauf folgenden Zusammenbruch herrscht weitgehend große Not
Bevölkerung
Einwohnerzahl ca.440.000
Bevölkerungsdichte 7 Personen/km²
Völker Nahezu ausschließlichLinden, ganz selten einzelne Erborista, früher einige Zwerge in den Nordlichtbergen, diese sind aber seit dem Ausbruch des Unheils verschwunden.
Zufriedenheit Unter dem verstorbenen Kurfürst Gerfried eher hoch, seit Kriegsbeginn sehr niedrig
Karten

Geographie

Lichtholz ist das nördlichste Landesfürstentum des Reiches, im Südosten grenzt es an das Kurfürstentum Hochfleuen und im Südwesten an das Herzogtum Nordelmköhlern, im Osten an Neu-Thorastil(das die Linden aber immer noch als Teil Thorastils ansehen) und im Norden an das Zwergenreich Obaaron. Die Landschaft ist vor allem durch Vorgebirgs- und Gebirgszüge geprägt, im Süden die Kette des Karburger Vorgebirges, das Lichtholz nach Süden abschirmt, in der Mitte des Landes - vor allem nach Osten hin - der Trams, der auch schlicht Lichtholzer Gebirge genannt wird und im Norden an der Grenze zu Obaaron die Nordlichtberge, auch Obaaroner Hochgebirge genannt. Im Südosten des Landes befindet sich mit der Karburger Senke das am dichtesten bevölkerte Gebiet, südöstlich an der Grenze zu Hochfleuen liegt eine Ebene, die Südhänge genannt wird. Lichtholz grenzt an die lindische See, das Ufer ist großteils von Steilklippen geprägt. Der Westrand des Trams bildet die sogenannte Salzküste, an der das meiste lichtholzer Salz gewonnen wird. Die größten Flüsse sind die Raue, die im Trams entspringt, Karburg umfließt und Lichtholz dann im Westen verlässt und der Tann, dessen Tal die Grenze zwischen Trams und den Nordlichtbergen bildet. Der wichtigste Verkehrsweg ist die Salzstraße, die von der Salzküste im Nordosten durch das Tanntal nach Südosten, von dort über den Senninger Pass zum Ursprung der Raue und im Rauetal durch den Trams bis nach Karburg verläuft. Von Karburg aus überschreitet sie den Salzstraßenpass und verlässt durch die Südhänge schließlich Lichtholz nach Hochfleuen. Große Städte gibt es nicht, erwähnenswert sind nur Karburg, als Sitz der Hohenburger, und Werden, die älteste Stadt Lichtholz', die an der Straße nach Nordelmköhlern liegt.

Bevölkerung

Das lichtholzer Volk weicht wenig von typischen lindischen Eigenheiten und Werten ab. Einzig erwähnenswert ist der etwas hinterwäldlerisch wirkende Charakter, der sich durch die abgelegenen Bergdörfer gebildet hat und die besondere Einstellung zur Magie, die der Lichtholzer zwar noch mehr fürchtet als die meisten anderen Linden, die er aber insgeheim auch etwas bewundert.

Glaube

Das Lichtholzer Volk verehrt genauso wie alle anderen Linden Taran als obersten Gott. Ein wichtiger Heiliger ist der heilige Gerhard, der angeblich erste Markgraf Lichtholz', der heute als Schutzpatron des Salzbergbaus angesehen wird.

Magie

Aufgrund seiner durchwachsenen Geschichte fürchten die Lichtholzer nichts mehr als Magier. Noch mehr als sonst im Reich flößen sie den Lichtholzern Angst und Respekt ein, ob der großen Macht, die Magie einem verleiht, scheinen manche Lichtholzer aber auch eine gewisse Bewunderung dafür zu zeigen. In der fürstlichen Reichsschrift (deren Name irreführend ist, weil sie nur für das Landesfürstentum Lichtholz und nicht für das ganze Reich gilt), einer Art landständischen Verfassung, steht seit der Rückeroberung Lichtholz' durch Gernot von Hohenburg von den Hexern geschrieben, dass niemals eine Hexe oder ein Zauberer Lichtholz regieren darf. Dies macht es besonders interessant, dass Lichtholz das einzige Fürstentum im ganzen Reich ist, dessen Kurfürsten sich seit einigen Generationen Hofmagier halten.

Geschichte

Lichtholz ist das jüngste Kurfürstentum des Reiches, dem es erst seit rund 150 Jahren angehört, davor wurde es lange durch die finsteren Hexer von Lichtholz beherrscht. Seit 211 nKH ist es im Vizeerzherzogtum Nordlindland aufgegangen.
Die Geschichte des Landes im Detail

Wirtschaft

Im inneren Vergleich mit den anderen Fürstentümern des wohlhabenden Reiches gehört Lichtholz zu den ärmsten Fürstentümern, wenngleich auch dort trotzdem die Grundversorgung mit Nahrung außer in Kriegszeiten geregelt ist. Die Lichtholzer leben hauptsächlich vom Salzabbau und von den Erträgen der Zwergenstraße zwischen Karburg und der Grenze nach Obaaron, über die nahezu sämtlicher Handel zwischen den Zwergen und dem Reich stattfindet.

Politik

Lichtholz ist ein Kurfürstentum, was ihm innerhalb des Reiches eine gewisse Machtposition verleiht. Diese wird aber einerseits durch Lichtholz' Armut, andererseits durch die traditionelle Feindschaft zwischen den Hohenburgern von Lichtholz und den Altzollern von Vertralinde, die seit mehr als 150 Jahren den Kaiser stellen, eingeschränkt. Neben dem Kurfürsten besitzen auch die sogenannten Salzbarone einiges an Einfluss, Adlige (meist Barone), die Land an der Salzküste halten und dadurch über einen großen Teil des lichtholzer Wohlstands verfügen. Außerdem besitzt Lichtholz eine Landeswehr, der ein Feldmarschall vorsteht, allerdings ist dieser, anders als in den köhlerschen Ländern politisch kaum einflussreich und wirklich nur ein reiner militärischer Befehlshaber.

Soziokulturelle Gliederung

Innerhalb des Reiches ist es schwierig, Lichtholz einer der vier Hauptkulturregionen zuzuteilen, wenn aber dezidiert von einem der vier (Larland, Köhlerland, Herzland, Halleland) gesprochen wird, rechnet man es Köhlerland zu. Dafür sprechen auch die wenigen größeren Dörfer und Städte und das Bestehen einer Landeswehr. Dagegen spricht, dass Lichtholz zu keiner Zeit Teil Köhlerns war und die gesamte Bevölkerungsstruktur auf den Bergbau ausgerichtet ist, der in Köhlerland wie im Rest des Reiches keine Rolle spielt. Innerhalb von Lichtholz lassen sich zwei große Kulturräume, sowie ein kleiner dritter feststellen.

Das Karburger Becken

Zwischen dem Karburger Vorgebirge und dem Trams, in den Nordwesten hin bis zur Grenze zu Nordelmköhlern reichend, befindet sich das Karburger Becken. Dort befinden sich die beiden Städte Karburg und Werden und auch der Großteil der lichtholzer Landwirtschaft.

Die nördlichen Bergregionen und die Salzküste

Im Trams und in den Nordlichtbergen leben Menschen nur in kleinen Bergbauerndörfern und in den Lagern, die sich um die größeren Salzminen gebildet haben. Viele Gebiete sind hier nur im Sommer erreichbar. Das Leben hier ist ein sehr unwirtliches und extremes, das sich nur auf die Arbeit in den Minen und den Transport des Salzes beschränkt.

Die Südhänge

Südhänge wird die Ebene südöstlich des Karburger Vorgebirges genannt, die zwar nach dem Zerfall Köhlerns Teil von Lichtholz wurde, aber kulturell noch eher Hochfleuen oder Nordelm-Köhlern ähnelt als Lichtholz. Das Land ist nur spärlich besiedelt, die meisten dort landhaltenden Adeligen haben ihr Land Verwaltern unterstellt und leben vom Erlös in Karburg oder in den Städten in anderen Fürstentümern.

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