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Landgrafschaft Traisen-Mensburg

Dieser Artikel behandelt die Situation direkt vor dem Spiel „Kein schöner Land“, also den Anfang des Jahres 211 nKH. Für alle Entwicklungen in der Region seitdem siehe Jüngere Geschichte Tarans Reich Lindischen Bodens

Die Landgrafschaft Traisen-Mensburg ist eines der derzeit 47 Landesfürstentümer (=Reichslehen) in Tarans Reich Lindischen Bodens. Wenn nicht ausdrücklich anders erwähnt gilt also alles im dortigen Artikel erwähnte auch für die Landgrafschaft Traisen-Mensburg. Traisen-Mensburg liegt am rechten Elmufer im östlichen Köhlerland und war lange Zeit Teil des Herzogtums Köhlern. Die Landschaft ist von vielen Flüssen, dichten Wäldern im Norden und Sümpfen im Osten geprägt. Beherrscht wird es von Landgraf Lüdegast XVII. von Mensburg, der in der Hauptstadt Densfurt sitzt.

Landgrafschaft Traisen-Mensburg


Landesflagge


Herrscherwappen

Allgemeines
Staatsform Feudales Landesfürstentum in Tarans Reich Lindischen Bodens
Oberhaupt Lüdegast XVII. von Mensburg, Landgraf von Traisen-Mensburg
Hauptstadt Densfurt
Fläche ca. 51.000 km²
Gesetzgebung Landgraf von Traisen-Mensburg gemeinsam mit dem barönlichen Landtag, teilweisen an Erlasse von Reichstag und Kaiser gebunden
Religion Sechs-Götter-Glaube lindischer Prägung, Taran wird als Hauptgott verehrt
Reichtum Hoch in Alt-Mensburg, auch im Rest des Landes über dem köhlerländischen Durchschnitt.
Bevölkerung
Einwohnerzahl ca.1.000.000
Bevölkerungsdichte 20 Personen/km²
Völker Nahezu ausschließlichLinden, ganz selten einzelne Erborista, ein paar wenige Dronachd im Blutforst.
Zufriedenheit Traditionell vor allem im Südwesten hoch, seit dem Beginn der traisischen Rebellion etwas gesunken
Karten


Traisen-Mensburg (nördlich) und das benachbarte Fürstentum Ostköhlern

Geographie

Das Land ist im Süden vor allem von lichten Wald- und Weidengebieten geprägt. Im Norden herrschen dichte Wälder und im Osten größeren Sumpf- und Moorgebiete vor. Das Klima ist relativ gemäßigt, die Winter sind kalt, die Sommer meist relativ warm. Traisen-Mensburg ist ein Reichslehen in Tarans Reich Lindischen Bodens und grenzt im Westen an Hochfleuen, im Süden an den Elm und im Südwesten an Ostköhlern an. Im Nordosten grenzt es über die Reichsgrenze an Neu-Thorastil. Das Land wird fast vollständig durch die Traise und ihre vielen Äste und Nebenarme entwässert, die bei Traisemünde in den Elm mündet. Das Fürstentum ist sehr flach, die größten Erhebungen sind die Hügellandschaften in der Nähe des Elmufers. Die wichtigsten Städte sind die „Reichsholzstadt“ Garstein, der Handelshafen Traisemünde und die Hauptstadt Densfurt.
Kommentierte Karte Landgrafschaft Traisen-Mensburg

Bevölkerung

Die Bevölkerung des Landes besteht fast vollständig aus Linden und weicht grundsätzlich wenig von deren üblichen Eigenheiten und Kultur ab. Auch wenn die Landgrafschaft unzweifelhaft köhlersches Land ist, bemüht sich vor allem das Volk in Alt-Mensburg stets die geografische Nähe zum Herzland auch kulturell spürbar zu machen, so gibt man sich dort gerne fortschrittlich und will den Ruf der köhlerschen Hinterwäldler möglichst abwehren.

Glaube

Wie im restlichen Reich herrscht auch in Traisen-Mensburg der Sechs-Götter-Glaube lindischer Prägung vor. Während dieser in Alt-Mensburg sehr klassisch praktiziert wird, ist in den ehemalig traisischen Gebieten eine besonders ausgeprägte Verehrung lokaler Heiliger zu spüren- Besonders erwähnenswert ist hier sicherlich Uleric der Schlaue, der sagenhafte erste Graf Traisens, der als Schutzpatron für alle Traisen dient.

Magie

Wie überall im Reich wird Magie auch hier abgelehnt. In Alt-Mensburg gilt sie vielen nur als Märchen aus alten Tagen, in Traisen und Grenzköhlern ist man schon eher von ihrer Existenz überzeugt und hat gelernt, sie besonders stark zu hassen.

Geschichte

Die Landgrafschaft bzw. ihr historisches Zentrum Alt-Mensburg entstand in der Frühzeit der lindischen Besiedlung. Durch die Auflösung der Grafschaft Traisen wurde es um Nordtraisen, durch den Zerfall Köhlerns um Grenzköhlern erweitert. In jüngster Vergangenheit wurde das Land vom Ausbruch der traisischen Rebellion („Elmstein-Rebellion“) erschüttert.
Geschichte der Region Traisen-Mensburg-Ostköhlern

Wirtschaft

Traisen-Mensburg ist eines der wohlhabenderen Fürstentümer des Reiches und sicher das reichste jenseits des Elms. Das gilt vor allem für Alt-Mensburg, das neben dem spärlich besiedelten Grenzköhlern und dem ärmlichen Traisen besonders wohlhabend ist. Das bekannteste Exportgut des Landes ist das Holz der köhlerschen Eichen, das vor allem im Garwald geschlagen und über die Waldtraise zum Elm transportiert wird.

Politik

Traisen-Mensburg ist ein Reichslehen von Tarans Reich Lindischen Bodens, also selbst nicht souverän. Es selbst wird regiert von Landgraf Lüdegast XVII., dessen Geschlecht seit der Gründung des FÜrstentums diesem vorsteht. Neben dem Landgrafen spielen auch die Landstände in der Gesetzgebung des Landes eine bedeutende Rolle. In Traisen-Mensburg äußert sich das durch den sogenannten barönlichen Landtag, eine Versammlung, die mit dem Landgrafen die Gesetze und Regelungen bestimmt und in der alle Barone des Landes einen Sitz haben. Wie alle köhlerschen Fürstentümer hält auch Traisen-Mensburg eine eigene knechtische Landeswehr. Der Befehl über diese ist nicht erblich und im Land generell mit keinem tradierten Titel verbunden. Der aktuelle Graf Lüdegast XVII. steht der Landeswehr überhaupt selbst vor und hat den Befehl an keinen seiner Lehnsmänner übertragen. Das Land ist in viele kleine Lehen geteilt. Die mächtigsten sind die Alt-Mensburger „Streifenbarone“, die zwar meist recht kleine, aber dafür sehr reiche Landstriche beherrschen. Im Norden und Osten sind die Lehen meist größer, aber ärmer, so wundert es nicht, dass alle Barone (und damit Mitglieder des barönlichen Landtages) aus Alt-Mensburg kommen. In Nordtraisen gilt zu weiten Teilen noch die alte traisische Adelsordnung, nach welcher alle Burgherren einander ebenbürtige Freiherren sind und nur dem Fürsten unterstehen. Einzig das Haus Rotschür auf Burg Traisen hat mit dieser Tradition gebrochen und sich die Häuser Hohenzieritz, Klempenöw und Stettin untertan gemacht.
Kommentierte Karte Landgrafschaft Traisen-Mensburg

Regionale Gliederung

Innerhalb des Reiches ist Traisen-Mensburg ganz eindeutig Teil von Köhlerland. Das Land selbst lässt sich gut anhand seiner historischen Landesteile gliedern.

Alt-Mensburg

Alt-Mensburg umfasst die zehn sogenannten Streifenbaronien im Südwesten des Landes. Ihren Namen verdanken sie ihrer allesamt länglichen Form, die darauf beruht, dass kein Haus auf eine prestigeträchtige Burg am Elmufer verzichten wollte. Die Region ist wohlhabend, seit ungewöhnlich langer Zeit herrscht Frieden und Stabilität. Die Alt-Mensburger halten sich für den restlichen Bewohnern des Landes überlegen und eher den fortschrittlichen Herzländern, denn den Köhlerländern verwandt.

Grenzköhlern

Diese nur sehr dünn besiedelte Region kam nach dem Zerfall Köhlerns zu Traisen-Mensburg und ist dessen jüngster Teil. Hier wird vor allem Holz geschlagen, außerdem spielt der Schutz der Reichsgrenzen im Bewusstsein der Menschen eine große Rolle. Man ist stolz auf die lange, köhlersche Tradition und so stammt ein unverhältnismäßig großer Anteil der Mitglieder der Traisen-Mensburger Landeswehr aus Grenzköhlern.

Nordtraisen

Die nördliche Hälfte der alten Grafschaft Traisen wurde nach dessen Zerschlagung Teil der später umbenannten Landgrafschaft Mensburg. Heute ist das vor allem durch große Moor- und Heidegebiete geprägte Nordtraisen die ärmste Region des Fürstentums. Die traisischen Stände haben kein Mitspracherecht in Densfurt, allerdings genießen sie in vielen Fragen eine relativ große Autonomie. Bis heute besteht ein reger Austausch mit den traisischen Nachbarn in Ostköhlern.

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